Infos zum Austausch

Seit 2001 bilden hocheffiziente Pumpen eine intelligente Alternative zu den verschwenderischen Standardpumpen. In Deutschland sind rund 500.000 Hocheffizienzpumpen im Einsatz. Das sind zwei Prozent aller Umwälzpumpen. Der Vorteil: Sie arbeiten mit moderner Elektronik und sind nur dann aktiv, wenn sie auch wirklich gebraucht werden. Werden die Thermostate geschlossen, steigt der Druck im Rohrnetz und der Stromverbrauch der Pumpe sinkt. Außerhalb der Heizperiode wird die Pumpe automatisch abgeschaltet.


Wird eine alte, überdimensionierte Pumpe durch eine solche moderne Pumpe ersetzt, spart das bis zu
80 Prozent der Stromkosten ein. Da macht sich die Investition von etwa 400 Euro für den Kauf und die Montage einer neuen Umwälzpumpe rasch bezahlt. Im Schnitt zahlt sich der Einbau einer neuen Pumpe in drei bis fünf Jahren aus. Achten Sie beim Austausch darauf, dass Ihre alte Standardpumpe durch eine Hocheffizienzpumpe ersetzt wird. Und: Lassen Sie die Leistung Ihrer neuen Pumpe an die tatsächlichen Erfordernisse Ihres Hauses anpassen. Dann macht sich der Wechsel für Ihren Geldbeutel und die Umwelt so richtig bezahlt. Übrigens: Die richtige Pumpengröße können Sie mit dem PumpenCheck ermitteln. Oder Sie fragen Ihren Handwerker.

Alternative: Schalten Sie einen Gang runter

Nicht immer ist ein Austausch der Pumpen notwendig, um große Einsparungen zu erreichen. Viele Pumpen sind einfach nur falsch eingestellt. Ist die Pumpe regelbar, genügt es häufig schon geringere Leistungsstufen auszuprobieren. Fließgeräusche in den Heizungsrohren deuten etwa auf eine zu hohe Einstellung der Pumpe hin. Als Faustregel gilt: Ein Watt pro Heizkörper genügt. Wer es gern schnell und besonders warm mag, ist mit zwei Watt pro Heizkörper auf der sicheren Seite. Luft im Heizkreislauf sollte natürlich ebenfalls vermieden werden, weil es die Stromaufnahme erhöht. Gluckern die Heizkörper ist es deswegen sinnvoll, sie zu entlüften. Für die richtige Einstellung des Heizungssystems ist ein
hydraulischer Abgleich durchzuführen.